ullicomm..
Beiträge: 1937
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Kreta- die Wiege der Kultur
Darf ich behaupten, dass Kreta mit Abstand die Insel in Griechenland ist, um die sich die meisten Sagen und Mythen ranken, in der die Geschichte der griechischen Kultur immer noch am meisten lebendig ist und sich hinter jeden Stein verbirgt, und es die besten Oliven gibt?
Was habt ihr in Kreta schon gesehen?
Viele Grüße
Ulli Vom reisen.de-Team
Geschrieben: 21.10.08, 14:35 Uhr
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jhopra
Beiträge: 12
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Kreta
Auf Kreta haben mich neben den Oliven immer die frisch geernteten Orangen begeistert.
Leider ist das ursprüngliche Leben dem Tourismus gewichen. Wie leider fast überall.
Aber nach wie vor eine wunderbare Insel.
Jörg
Geschrieben: 21.10.08, 14:55 Uhr
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tassilo
Beiträge: 54
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Kreta
Mein erster Urlaub nach der Wende (jaja ich bin gelernter DDR-Bürger) führte mich 1990 für 5 Wochen als Rucksacktourist nach Griechenland und natürlich auch nach Kreta. Ich war schlicht begeistert! Von der Kultur, von der Natur und natürlich auch von den Menschen! In die kleine Stadt Chania habe ich mich regelrecht verliebt.
Das letztemal war ich 2002 in Griechenland. Pauschalurlaub für 2 Wochen in einem Stadthotel in Rethymnon. Eine Ernüchterung allergrößten Kaliebers, nicht zulezt wegen des frischen €uro. In den Städten kann man nicht mehr treten und der Kommerz ist die treibende Kraft des Ganzen. Aber die Kulturstätten sind noch da und die Samaria-Schlucht auch und die waren damals auch schon gerappelt voll und sind auch immernoch genauso lohnend wie 1990.
Geschrieben: 21.10.08, 15:17 Uhr
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pollux08
Beiträge: 14
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Kreta-Fan
Hallo,
ich liebe ja Kreta, für das ich mir in diesem Jahr acht Wochen Zeit genommen habe. Die Insel ist so unglaublich vielfältig, da ist für jeden was dabei. Der raue Osten mit Sitia, Kloster Toplu und dem Palmenstrand von Vai, der wilde Westen mit schönen Ausblicken von der Küstenstrasse über das blaue Meer, der Strand bei Elafonisi.
Die Südküste mit wunderschönen Hafenstädten wie Aghia Galini, Ierapetra, Paleochora. Die touristisch erschlossene Nordküste mit langen Sandstränden, aber auch solchen Sünden wie Stalida. Dagegen verlieben sich wie im vorigen Beitrag immer mehr Gäste in Chania, eine bezaubernde Hafenstadt mit Flair und einer interessanten Markthalle. Rethymnon mit der riesigen Festung und der hübschen Altstadt muss man gesehen haben.
Ja, und dann die Kultur. Auf Schritt und Tritt begegnet einem die Geschichte der Minoer, der Römer, der Venezianer in Stätten wie Festos, Gortyn, Knossos und vielen anderen. AUf der Lassithi-Hochebene lässt man sich von der griechischen Mythologie einfangen, wenn man in die Geburtshöhle des Zeuss (die Griechen sagen Ze-us) hinabsteigt.
Sagenhafte Schluchten in Richtung Südküste locken den Abenteurer, der gut zu Fuß ist.
Von den vielen, vielen Klöstern möchte ich nur Akrotiri nennen, in der Nähe von Rethymnon, um den verzweifelten Kampf der stolzen Kreter gegen die lange Fremdherrschaft der Türken begreifen zu können. Hier haben sich in aussichtloser Lage über 900 Einwohner im Pulvermagazin in die Luft gesprengt beim türkischen Ansturm auf das Kloster.
Es ist eine Frage der Vorlieben und der richtigen Reisezeit, was man an Eindrücken von der Insel mitnimmt. Bereuen wird man den Besuch nicht, wenn man nicht blind durch die Gegend stolpert. und sich bewusst ist, dass hier die Wiege Europas steht!
Gruß
POLLUX
Geschrieben: 21.10.08, 18:22 Uhr
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chris58
Beiträge: 57
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Kultur auf Schritt und Tritt
Seit unserem ersten Kreta-Urlaub im letzten Jahr habe ich mich in die Insel verguckt, waren deshalb dieses Jahr noch einmal dort.
Ich bin ein Fan antiker Stätten und er griechischen Mythologie, und Spuren davon gibt es auf Kreta ja im Überfluss zu entdecken. Ich kann also meinen Vorrednern nur beipflichten.
Und dann die beiden Städte Rhetymnon und Chania, wirklich schön. In Rhetymnon hat uns das große Fort ziemlich beeindruckt, und der schöne Stadtpark in der Nähe der Altstadt ist eine regelrechte grüne Oase der Ruhe ggü. der Hektik.
Von den antiken Stätten und den Palästen ganz zu schweigen. Und aller Kritik zum Trotz, ich finde, auch Knossos hat etwas. Und die Wiederherstellung läßt einen erahnen, wie fortgeschritten die Kultur damals doch war.
Chris
Geschrieben: 21.10.08, 21:26 Uhr
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mimi01
Beiträge: 13
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Eine beeindruckende Insel
Hallo zusmmen,
ich möchte mich meinen Vorrednern voll anschliessen. Wer die Insel bereist hat,
vor allem den "Wilden Westen", wer sich von der Kultur hat einfangen lassen und
von dem Duft , der hat dann auch die Welt dort mit offenen Augen , Ohren und
Nasen erlebt. Das ist wohl die Grundlage für nachhaltige Eindrücke bei unseren
Mitmenschen in einem anderen Land. Alles andere wäre nur Urlaub.
Obwohl meine Reise dorthin schon mindestens 12 Jahre her ist, damals war unser
Sohn wohl so 14, sprechen wir drei zu Hause immer noch von diesen fantastischen
3 Wochen. Die lange Wanderung, 8 Stunden !, durch die Samaria Schlucht ist heute noch in unseren Köpfen, die anschließende Rückfahrt mit dem Schiff an der Südküste entlang, dann mit einem Linienbus quer durchs Land bis hoch nach Chania .
Was ich heute noch höre, ist der unglaubliche Gesang der Zickaden, der sogar damals auf dem Flughafen von Chania nach der Landung direkt auf einen prallte.
Die Orte, die man sehen sollte, sind alle genannt worden. Da muss
ich nicht mehr drauf eingehen. Was dann noch zu sagen wäre, ist natürlich das Essen auf
dem Lande in einfachen Gasthöfen, man muss in die Küche und seine Wahl dort
treffen. Das alles kann einem keiner mehr nehmen. Ich sage immer, ich verreise lieber
einmal mehr und lebe lieber noch ein Jahr mit der alten Schrankwand ! < lach!
Schöne Grüße
Geschrieben: 22.10.08, 10:03 Uhr
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clementin
Beiträge: 985
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Kreta ist ein Traum!!
Ich bin von Kreta genauso begeistert wie ihr!!
Ich habe mir vor meinem letzten Kretabesuch letztes Jahr ein dickes Buch über die Mythen der Insel gekauft und dann die wichtigsten unbekannteren Orte besucht. Ohne dieses Buch wäre das alles nur halb so interessant gewesen!
Von daher muss ich Ulli recht geben.
Pollux hat ja schon mal die wichtigsten und beeindruckendsten Orte Kretas aufgezählt.
Um das abzurunden, empfehle ich euch noch den Besuch vom Archäologischen Museum in Iraklion/Heraklion.
Überhaupt Heraklion ist eine herrliche Stadt. Besonders am Abend in all den überaus originell eingerichteten Bars zu sitzen, sollte man sich nicht entgehen lassen.
Und wem Kreta zu touristisch ist, der schaut einfach im Mai auf der Insel vorbei. Da findet man Kreta immer och als hübsche, gemütliche, griechische Insel vor.
Grüße von Clem
Geschrieben: 22.10.08, 13:19 Uhr
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andreasad
Beiträge: 3
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2.Heimat
Wollte mal vor über 25 Jahren dort bleiben. Wäre damals fast von Einheimischen verheiratet worden. Die ursprüngliche Lebensweise und die ganz besondere Gastfreundschaft, sowie die ganz eigentümliche, mystisch anmutende Musik, die Tänze haben mich fasziniert. Nach mehreren Monaten bin ich dann doch - schweren Herzens - nach Hause gefahren, um weiter zu studieren. Ich wusste, dass ich fahren muss, denn sonst würde ich nie mehr fahren.
Später hat mich schon gestört, dass die Insel - zumindest zur Saison - ziemlich überlaufen ist. Doch in den kleine Dörfern in den Bergen findet sich auch heute noch ein Rest vom Alten, vom Hauch der Kleften, die noch immer - auch in manchen Tavernen rings um den Hafen in Chania - in den Hymnen besungen werden.
Und ich hatte das Glück, einmal mit jungen Musikern gemeinsam improvisieren zu dürfen: Es war alt und neu zugleich. Hauptsache, es war mit Begeisterung aus den Tiefen der Herzen heraus entstanden und empfunden.
Die beste Zeit für Kreta ist nach wie vor der März und der Oktober; auch der November ist gut. Zum Baden ist der Herbst besser, denn das Meer wird im Winter schon kühl und hat auch im März kaum 18grad. Dann später - ab Mitte-Ende November; spätestens jedoch ab Dezember wird es halt ein Wenig stürmisch, kühl und regnerisch. Und im Jänner beginnen die südlichen Winde, die das lybische Meer ganz schön stürmisch werden lassen.
Später im Frühjahr kann es schon passieren, dass man auch noch im April über hohe Schneewächten klettern muss, um den Gipfel des Dikti, des Psyloritis, etc, zu erreichen. Und ganz oben sind dann die blauen kretischen Lilien so kurzstengelig, wie bei uns die Primeln.
Jedenfalls ist es eine unbeschreibliches Gefühl, am frühen Vormittag am Gipfel des Dikti zu stehen und auf allen Seiten die Fährschiffe von der Insel wegfahren zu sehen.
Und ein ganz besonderer Leckerbissen ist nach wie vor die kleine Insel Gavdos, die man mit dem Postschiff von Palaiochora aus erreicht. Man braucht schon mindestens 2 Wochen Zeit dafür, weil das Schiff - aufgrund von manchmal auftretender schwerer See nicht fährt. Und es fährt ohnehin nur 1-2x/Woche.
Gute Reise!
A.A.A.
Geschrieben: 22.10.08, 14:22 Uhr
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anemone
Beiträge: 1313
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Auch ich....
...liebe Kreta, das Meer, die Städte, die Museen, die Strände im Süden, aber auch die Palmen in Vai, die Kneipen, den venezianischen Hafen im Rethimno,die Schlucht von Samaria, die Windmühlen auf der Lasithi Hochebene...
Schön ist sich ein Auto zu mieten und herum zu fahren(obwohl die Strassen manchmal ganz eng sind!), da kann man tolle Bergdörfer, die noch sehr ursprünglich sind, entdecken....und auch tolle Kneipen wo man gut essen kann...und auch viele Keramikwerkstätten wo man vieles kaufen kann(ich liebe Keramik)....
Auch ein Schifffahrt ist ganz lustig, da kann man weit hinausfahren und dort schwimmen, das Wasser ist glasklar und tiefblau...und man kann auch manche kleine Grotten besuchen....
Kreta ist leider ziemlich teuer geworden...wie ganz Griechenland....und wie ganz Europa!
Geschrieben: 22.10.08, 14:48 Uhr
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mdsa86
Beiträge: 1
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Kreta
ICh war in Kreta für 20 Tagen. Ich glaube das diese ist die minestens zeit, das man braucht,also das er muss in Kreta ferien. Die ganz Inseln ist wunderbar! (Ich bin nicht Deutsch, sondern ich komme aus Griechenland)
Geschrieben: 22.10.08, 15:20 Uhr
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