Kazan, Russland
Hallo Sami.
Nein ganz und garnicht.Kann einer Stadt oder Ort nicht die Schuld geben wenn es halt passiert ist.
Im Gegenteil,betrachte diese Stadt als meinen 2.Geburtsort.Denn wenn noch 8000V. Strom auf der
Leitung gewesen wäre,würde ich diese Zeilen wohl nicht schreiben können.
Hatte sicher mehrere Schutzengel,da ich nur kl.Abschürfungen und Prellungen mit bekommen habe.
War auch nicht im Krankenhaus.Motorrad war auch nach kleiner Reparatur wieder fahrbereit.
Feurwehrkollegen haben uns aufgenommen und Übernachten lassen.auch bei der Reparatur bzw.
Teilebesorgung waren sie hilfreich.Vom Reservelöschwagen wurde ein Scheinwerfer ausgebaut der
zufällig in mein Mot.passte.Tags darauf so lange im Kazan mit uns rumgefahren,bis ein passender
Bremsschlauch gefunden wurde.Danach durften wir erst weiterfahren,ohne auch nur einen Cent
losgeworden zu sein.GASTFREUNDSCHAFT wie sie hier bei uns selten noch anzutreffen ist.
Da mein Mitfahrer noch arbeitet und dadurch nur 50 Tage Urlaub hatte,konnten wir nur wenige
Besichtigungen machen. LEIDER!!! Ist also garnicht so meine Art zu reisen.Aber man muß auch zu
Kompromissen bereit sein bei so einer Tour.
Was ich so in Erinnerung habe hat mir sehr gefallen.Fühle mich vom Orient und seiner Architektur
sowieso sehr stark angezogen.Plane deswegen im Sommer 2009 oder 2010 wieder eine Reise nach
Usbekistan,wo ich schon 1997 war,um mich dann mit deutlich mehr Zeit den Sehenswürdigkeiten auf
der alten Seidenstrasse zu widmen.
Hatten ja 15000 Km vor uns und das mit nur 6 PS. und der Ungewißheit,was noch kommt.
Also mußten wir um die 500 Km / Tag fahren.Was mir aber auch Spass macht und in keinster Weise
missen möchte.Landschaft und Natur aufzusaugen das war das Motto dieser Tour.In den 66 Tagen
haben wir fast immer gezeltet.Ein Platz war schöner als der Andere.
Denke das es auch in meinem Album gut rüber kommt,was wir unterwegs so gesehen haben.
Wünsche dir noch einen schönen 3.Advent..................Dieter
Geschrieben: 14.12.08, 16:04 Uhr
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