Hallo Micha,
ich weiß nicht, ob ich hier links reinsetzen darf, aber ich versuche es einfach mal. Wenn sie gelöscht werden sollten, dann schreib mir doch einfach ne mail (Kontakt über unsere website) und dann schicke ich dir einige Kontaktdaten.
Jeremy Janicke, Terra Tours: http://www.safari-kenia.com/Terra-Tours-de/ Home.html oder
http://www.terra-tours.net/
Autovermietung und Campingausrüstung incl. Zelt findest du hier einiges: http://106 812.forums.motigo.com/?action=threads_show&bo ardforum_id=100056846
Beschreibung und Fotos von Campingplätzen in Kenya hier: http://106 812.forums.motigo.com/?action=threads_show&bo ardforum_id=100057167
Lieber Rubin,
wir würden nie wieder eine gebuchte Safari unternehmen, weil wir selbst bestimmen wollen, wo wir hinfahren, wie lange wir dort bleiben, wo und wie lange wir an einer Tier/Naturbeobachtung stehen wollen. Wir wollen in Ruhe fotografieren und filmen und nicht mit 6, 8 oder gar mehr Leuten in einem engen Safaribus eingepfercht sein. Wir wollen abends am Lagerfeuer sitzen, die Stille, Einsamkeit in Kenyas Natur und den fantastischen Sternenhimmel genießen. Unsere ersten beiden Reisen waren auch organisiert. Seit 2007 fahren wir selbst mit Zelt und sind nun bald das 6. Mal allein auf Safari. Wir haben nie schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl wir uns schon eionige Male in icht ganz einfachen Situationen befanden. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit und die Campingplätze in Kenya sind absolut sicher! Ich stimme dir zu, dass man nicht nach Einbruch der Dunkelheit auf einsamen Straßen unterwegs sein sollte - aber man kann seine Touren ja so planen, dass man rechteitig ankommt. Das beherzigen wir auch grundsätzlich. Allerdings waren wir schon 2x ausgerechnet im armen Samburuland zu später Stunde noch auf der Straße. 1x sogar mit leerer Batterie und defekter Lichtmaschine im Stockdunklen liegengeblieben. Darüber könnt ihr ja mal hier lesen: http://www.jambo-kenya-safari.de/Abenteuer- Samburu.111.0.html
Bei der Warnung vor Fahrten in der Dunkelheit geht es sicher auch um ein erhöhtes Überfallrisiko. Das will ich hier auch gar nicht kleinreden. Aber es geht auch um die schlechten Straßenverhältnisse, die vielen Schlaglöcher, den plötzlichen Wechsel von Asphaltstraße zu Schotterpiste und damit verbunden die schlechte Sicht. In Kenya sind die Straßen i.d.R. nicht beleuchtet. Es ist wirklich stockduster und das Fahren auf den schlechten Straßen könnte einen Schaden am Auto hervorrufen, so dass man in einer einsamen Gegend liegen bleibt.
Kenya und Tanzania für Selbstfahrer finden wir nicht gefährlicher als manch dunkle Ecken in Deutschland. Es ist gut bereisbar und mein Eindruck ist, dass viele Safariveranstalter in sehr eigenem Interesse
- die Gefahren völlig überzogen darstellen und áufstellen, die nachweislich nicht stimmen,
- behaupten, mit einem in Kenya zugelassenen Fahrzeug kann man nur unter größten Schwierigkeiten oder gar nicht nach Tanania einreisen,
- verbreiten, dass man mit einem in Kenya zugelassenen Fahrzeug nicht in der Serengeti, dem Ngorongoro Krater oder anderen Nationalparks fahren darf.
Das stimmt nicht!!! Denn wir haben es gemacht: Die Einreise nach Tanzania war völlig easy, wir sind mit unserem Auto überall unbehelligt in Tanzania gefahren. Wir haben persönlichen Kontakt zur Mara Conservancy und wissen aus erster Hand, dass es nicht stimmt, dass man die Parkfees für die Massai Mara nicht mehr bar am Gate oder an anderen Stellen vor Ort bezahlen kann.
So wird es nämlich aktuell in einem Newsletter eines sehr exclusiven Safariveranstalters berichtet, dass man die Parkfees für die Mara nur noch im voraus online bezahlen oder in Nairobi bei KAPS bezahlen.
Ansonsten kann ich nur unterstreichen, was
Schokolade schreibt! Vielleicht noch 'ne kleine Anmerkung dazu: Es gehört sicher ein wenig Erfahrung zum Selbstfahren, man sollte sich auch ein wenig mit Autos auskennen, nicht bei jeder Panne die Fassung verlieren. Auch in Kenya gibt's für alles eine Lösung. Mut gehört m.E. nach nicht unbedingt dazu, aber man sollte keine Angst haben und klar haben, dass Camping-Selbstfahrer-Safaris kein Luxus-Urlaub sind. Es ist durchaus schon mal anstrengend - aber es ist aufregend, abenteuerlich und preiswert.
Ich denke, jeder wird seinen Urlaub - und hier insbesondere seine (Ost)Afrika - Reise so gestalten, wie es seinen Vorstellungen, Erwartungen und seinem Geldbeutel entspricht. Mit meiner Darstellung hier und unseren Reiseberichten auf unserer website wollen wir lediglich aufzeigen, dass es auch eigenständig organisierte Reisemöglichkeiten in Kenya/Tanzania gibt und all unsere Erfahrungen und unser Wissen geben wir auch gerne wqeiter.
Liebe Grüße
Birgitt