Reisen
15.06.2009
So geht’s: Mietwagen mit Kindersitz
Autovermieter setzen auf Qualität
Die gute Nachricht: Die Vermieter setzen in der Regel auf hochwertige Systeme. Die Nieten des jüngsten ADAC-Tests tauchen nicht auf, Hertz etwa nutzt Britax-Römer, Avis arbeitet mit Recaro zusammen. Damit aber die Sitze nach der Ankunft der Urlauber auch wirklich verfügbar sind, sollten sie bereits bei der Automiete bestellt werden.
Die Reservierung steht dann auch auf dem Voucher, den die Reisenden zur Bestätigung erhalten. Eine Ausnahme macht Budget: "Eine Reservierung bieten wir nur bei Anmietungen innerhalb Deutschlands an", teilt die Gesellschaft mit, für Auslandsaufenthalte können die Sitze nur angefragt werden.
Optimale Sicherheit – die richtige Sitzgröße wählen
Ob der Sitz dann auch wirklich optimale Sicherheit fürs Kind bietet, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Meist stehen drei Größen zur Auswahl: Babyschalen, Kleinkindersitze und Sitzerhöhungen für die Größeren. Der Haken: Nicht selten sind diese Größen auf die Vorschriften des jeweiligen Landes zugeschnitten.
Unterschiedliche Preis-Niveaus der Autovermieter
So verschieden wie die verfügbaren Sitze, so unterschiedlich sind auch die anfallenden Kosten. Die günstigsten Raten verlangt Sunny Cars mit zwei bis fünf Euro pro Tag, Sixt kassiert vier Euro und bei Alamo in den USA werden pauschal 6,99 Dollar (fünf Euro) fällig. Am oberen Ende der Preisskala rangieren Budget mit bis zu zehn Euro und Europcar mit neun Euro je Tag.
Erfreulich: Die Preise sind gedeckelt, auch Langzeiturlauber zahlen also nicht endlos. Die entsprechende Pauschale für Hertz Spanien beträgt 60 Euro je Anmietung, in Frankreich dagegen nur 38,50 Euro. 54 Euro sind es bei Europcar und Preisbrecher ist Sixt mit 20 Euro je Monat.
Abgeholt - und bezahlt - werden die Sitze stets bei der örtlichen Leihstation. Bei Alamo muss der Reisende sie selbst im Fahrzeug befestigen - was auch daran liegt, dass er bei bestimmten Tarifen die Wahl unter mehreren Modellen hat. Bei Europcar und Sixt helfen die Mitarbeiter auf Wunsch bei der fachgerechten Befestigung.
Hertz und Avis befestigen die Sitze bereits vor der Ankunft der Familien, so dass der Urlaub noch schneller beginnt. Außerdem, so Avis, profitierten die Reisenden so vom "Fachwissen des speziell geschulten Avis-Mitarbeiters: Der oft schwierige Einbau des Kindersitzes wird fachgerecht vorgenommen".
Weniger Vertrauen in die Fähigkeiten der örtlichen Verleiher hat offenbar Sunny Cars: "Die Anbringung des Kindersitzes durch den Vermieter im Auto ist nicht ratsam, da eine unsachgemäße Befestigung durch den Vermietrepräsentanten versicherungstechnisch problematisch sein kann."
Quelle: SRT / Autor: Marc Reisner
Reisen.de empfiehlt:
>alle Urlaubsangebote bei Reisen.de
Quelle:






40 Kommentare