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Veranstaltungstipp
08.09.2009
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Erlebniswelten für Autofans

In coolen Bauten huldigen Hersteller und Sammler aktuellen und historischen Autoträumen. Da geht Oldtimer-Fans und Liebhabern schöner Autos das Herz auf: Die Automuseen in Deutschland und der näheren Umgebung beeindrucken nicht nur mit ihren Exponaten, sondern auch architektonisch.

Sinsheim: Maybach-Orgie
Im "Auto & Technik Museum Sinsheim" zwischen Heilbronn und Mannheim kann der Autofan eine beeindruckende Auswahl von rund 300 Oldtimern bewundern. Unerreicht ist die Maybach-Sammlung, darunter der älteste noch fahrbare Maybach-Wagen aus den 20er-Jahren. Dazu gibt es noch weitere Themenabteilungen wie Formel 1, Zweiräder, Militärfahrzeuge und amerikanische Straßenkreuzer.

Geöffnet täglich 9 bis 18 Uhr. Samstag, Sonntag und Feiertage 9 bis 19 Uhr. Tel. 07261/92990, www.museum-sinsheim.de.

Stuttgart: Parade des Sterns
Schon die Architektur des 2006 eröffneten Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart st atemberaubend: Ähnlich einem Kleeblatt, besteht es aus endlos in sich zurückkehrende Schleifen. Nicht minder spektakulär sind die Exponate. Das gilt vor allem für die Fahrzeuge in den Mythosräumen. Von der "Erfindung des Automobils", wo unter anderem der "Daimler Reitwagen" steht, über die "Wunderjahre" mit dem Flügeltüren-Mercedes bis zu den Silberpfeilen, den Rennsportwagen, sind dort Legenden des Autobaus zu sehen.

Geöffnet täglich außer Montag von 9 bis 18 Uhr, Tel. 0711/1730000, www.museum-mercedes-benz.com.

Wolfsburg: Nostalgie-Reise
Beim Streifzug durch das "AutoMuseum Volkswagen" in Wolfsburg können viele Besucher ein Stück ihres Lebens Revue passieren lassen. Schließlich haben Käfer & Co. von uns durch prägende Zeitabschnitte begleitet. Zu sehen ist die gesamte Palette vom ersten Käfer von 1938 (der insgesamt 21 Millionen Mal vom Band lief) über den Transporter, besser bekannt als "Bulli", bis hin zu den aktuellen Modellen.
Geöffnet Freitag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Tel. 05361/52071, http://automuseum.volkswagen.de.

München: Autokult unterm Wolkendach
Seit seiner Wiedereröffnung und Erweiterung im Sommer 2008 ist das "BMW Museum" in München eine der meist besuchten Attraktionen der Isar-Metropole. Die Firmengeschichte ist in sieben verschiedenen "Zeithorizonte"-Häusern spannend dokumentiert. Zu den 120 Exponaten gehören die Ikonen des Herstellers, etwa der BMW 507 und BMW 2002, die Serienmodelle, Rennfahrzeuge und sogenannte Concept Cars.

Spektakulär ist das neue Gebäude: ein weit geschwungenes Wolkendach, getragen von einem Doppelkegel. Daneben steht weiterhin die "Salatschüssel", wie die Münchner die Kernzelle des BMW-Museums nennen. Am eindrucksvollsten sind beide vom Olympiaturm aus zu bewundern.

Geöffnet Dienstag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Wochenende und Feiertage 10 bis 20 Uhr, Tel. 089/38223307, www.bmw-museum.de.

Chiemgau: 100 Jahre Auto
Das EFA-Museum in Amerang lädt zu einer Entdeckungsreise durch 100 Jahre deutsche Automobilgeschichte ein. Mehr als 220 Autolegenden aller Marken sind zu bewundern: vom ersten Benz-Motorwagen über die grandiosen Schöpfungen der 20er- und 30er- Jahre, von knuffigen Kleinwagen bis zum pfeilschnellen Boliden unserer Zeit.

Geöffnet 1. April bis 9. November, täglich außer Montag 10 bis 18 Uhr. Tel. 08075/80758141, www.efa-automuseum.de.

Das Musée National de l'Automobile in Mulhouse verfügt mit seiner Collection Schlumpf über eine der größten und erlesensten Oldtimer-Sammlungen der Welt. Autofans aus aller Herren Länder strömen in das Museum mit seinen rund 400 Edel-Exponaten, von Bugatti über Mercedes und Rolls Royce bis hin zu reinrassigen Rennmaschinen. Glanzstück ist das möglicherweise kostbarste Automobil der Welt: der persönliche "Royale" von Ettore Bugatti.

Geöffnet täglich von 9 bis 18 Uhr, im Winter von 10 bis 18 Uhr. Tel. 0033/389332323, www.collection-schlumpf.com.

Turin: Agnellis Schätze
Das Museo dell'Automobile in der Autostadt Turin ist eine wahre Juwelensammlung. 400 Modelle aus allen Epochen seit der Erfindung des Autos sind ausgestellt, darunter befinden sich viele aus der Privatsammlung der Familie Agnelli. Den Schwerpunkt bilden natürlich die Protagonisten der italienischen Autobaukunst: Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Lancia und Maserati. Auch der erste Fiat aus dem Jahr 1899 kann besichtigt werden.

Geöffnet täglich außer Montag 10 bis 18.30 Uhr, Sonntag 10 bis 20.30 Uhr. Tel. 0039/011/677666, www.museoauto.org.

Quelle: SRT / Autor: Brigitte von Imhof


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