Insgesamt läßt sich ein Aufenthalt empfehlen, wenn man bereit ist, über die ein oder andere Kleinigkeit hinwegzusehen. Allerdings nur dann, wenn man keinen Wert auf Wassersportmöglichkeiten legt. Für Europäer sind die Sommermonate auf keinen Fall zu empfehlen, denn die tatsächlichen Temperaturen liegen in dieser Zeit mit bis zu 52 Grad und 100% (!) Luftfeuchtigkeit deutlich über den immer geschönten "offiziellen" Werten.
Hotel
Die Architektur ist etwas einfallslos und nicht so üppig an Details und Dekoration, wie man es von einem im "marokkanischen Stil" gehaltenen Haus erwarten würde.
Am Wochenende sehr viele Kurzurlauber mit Kindern. Dadurch kann es am Pool und auf den Hotelfluren auch schon mal etwas arabisch "turbulent" und lebhaft werden.
Lage
Fujairah wird gerade erst zum Ferienzentrum entwickelt, dadurch ist außerhalb der Hotels so gut wie keine touristische Infrastruktur vorhanden. Die Berge sind eine interessante Abwechslung zur sonstigen Wüsten-Einöde der Emirate.
Definitiv aber nur ein Standort für einen Badeurlaub mit ganz wenigen Ausflugsmöglichkeiten.
Service
Am Wochenende durch den großen Andrang an Kurzurlaubern sehr lange Check-In und Check-Out Wartezeiten (1 Stunde mindestens) - liesse sich verkürzen, wenn alles besser organisiert wäre.
Gastronomie
Nur 2 Restaurants bieten zu wenig Abwechslung. Das Hauptrestaurant, in dem auch das Frühstücks-Büffet angeboten wird, hat das Ambiente und die Geräuschkulisse einer Bahnhofshalle.
Sport & Unterhaltung
Das Wassersportangebot ist faktisch nicht vorhanden, da es von der Laune eines externen Dienstleisters abhängig ist. Dass das Hotel keinen besonderen Wert auf dieses Angebot legt kann man schon daran erkennen, dass die Wassersportbasis erst nach intensiver Suche gefunden werden kann.
Der Strandabschnitt neben dem Hotelhauptbereich macht mit dem dort vorhandenen Schmutz einen sehr ungepflegten Eindruck.
Zimmer
Das Hotel war im Besuchszeitraum erst seit 9 Monaten in Betrieb, machte in Teilbereichen aber bereits einen "verwohnten" Eindruck. Dass sie in eine Toilettenbrille "gelbe" Flecken so stark einbrennen konnten, dass sie sich auch durch intensive Reinigung nicht entfernen liessen, zeugt weder von dem Reinigungs- noch dem Instandhaltungswillen.