Bahia Flamingo:
Erfahrungsbericht von
Burki am
08.06.2010
Auch günstig kann gut sein!
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* GLIEDERUNG *
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1. Buchung /Betreiber/ Preis
2. Lage
3. Ausstattung
4. Sport und Spiel
5. Unterhaltung
6. Kinder
7. Zimmer
7a. Betten
8. Zimmerservice
9. Haus-Ser vice
10. Essen/ Trinken
11. Allgemeines
12. Umgebung/ Ausflugsziele
13. Fazit
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14. Ergänzung für Rollstuhlfahrer
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KURZFASS U NG FÜR DIE EILIGEN
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2 Pers.2 Wochen AI, 1446,.€, tel. Buchung beim Reisebüro, Veranstalter Alltours, Ausstattung nicht üppig, Sport/ Spiel schlecht, Unterhaltung sehr gut, Kinder nulli nulli, Zimmer OK, Zimmerservice so la la, Haus-Service spitze, Essen schmackhaft und ausreichend, Umgebung toll.
Fazit: Bei dem Preis muss man nicht meckern! Das Nachbarhotel kostet 250.-€ pP mehr und hat den gleichen Strand und die gleiche Sonne.
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Da es doch viel Leser gibt, die einen Hauch mehr Info haben wollen, jetzt der Klartext!
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1. Buchung /Betreiber/ Preis
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Gebucht habe ich diese Reise wie immer telefonisch beim Reisebüro meiner Wahl. Es ging schnell und problemlos.
Wie schon oft habe ich auch diesmal nach Preisvergleich mit anderen Reiseveranstaltern ALLTOURS gewählt, weil es dort in der Regel einen Hauch günstiger ist.
Der Betreiber des "Hotel Bahia Flamingo" ist Hotetur Hotels.
Hotetur Hotels ist die Hotelkette der Gruppe Marsans, das grösste Toursitikunternehmen Spaniens. Hotetur wurde 1992 von den Unternehmern Gonzalo Pascual und Gerardo Díaz gegründet, mit einer klaren Berufung für Urlaub auf hohem Qualitätsstandard und zu wettbewerbsfähigen Preisen.
Gegenwärtig zählen sie mehr als 30 Etablissements in 4 Ländern : Spanien (Mallorca und Kanaren), Kuba (Havanna und Varadero), Mexiko (Cancún und Manzanillo) und der Dominikanischen Republik (Puerto Plata und Boca Chica).
Das Doppelzimmer mit Balkon und seitlichem Meerblick war All inclusive zum Superfrühbucherpreis für 723.- € pro Person für 14 Tage zu haben.
2. Lage
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Laut Katalog liegt die Anlage am Ortseingang von Playa de la Arena nur durch die Strasse vom Meer getrennt, das heißt, dass es keinen direkten Zugang zum Strand gibt. Das Meer liegt an dieser Stelle etwa 15-20 Meter tiefer.
Zum gepflegten, dunklen Strand und zum Stadtzentrum sind es ca. 400 Meter. Der Strand ist nach Süden angelegt und feinsandig mit Bademeister, super Toiletten und Waschräumen. Bei Bedarf konnte man sich für erstaunliche 2.- €/ Tag eine Liege ausleihen.
Bedingt durch meist stärkere Wellen und etwas steil abfallender Uferzone ist das Baden für Kinder meiner Meinung nach ungeeignet. Für Rollstuhlfahrer ist über lange Rampen alles gut zugänglich. Ansonsten erreicht man über großzügige Treppenanlagen den Strandbereich und die integrierten Einrichtungen.
Es besteht absolutes Hundeverbot!!!
Weiterhin ist eigentlich "alles" verboten außer baden und sonnen, was den ruhesuchenden Urlauber natürlich erfreut.
Nach Playa de las Americas sind es 30 km und die atemberaubende Steilküste von Los Gigantos ist 2 km entfernt und zu Fuß über die neu angelegte Promenade gut zu erreichen.
Linienbusse pendeln laut Fahrplan alle 30 Minuten. In Spanien, wozu die Kanaren ja gehören, sollte man das aber nicht so genau nehmen. Manchmal kommen gleich 2 Busse der gleichen Linie auf einmal, aber erst nach 50 Minuten der Nächste!
3. Ausstattung
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Das Bahia Flamingo ist eine internationale Ferienanlage, die während meines Urlaubs mit je 40% britischen und deutschen Gästen belegt war. Der Rest kam aus Spanien, Frankreich, Holland, Italien, Tschechien und Russland.
Das Gebäude ist in U-Form gebaut mit der Öffnung nach Süden, also zum Meer. Im Innenhof befindet sich ein recht großer sauberer Pool (unbeheizt) mit abgetrenntem Kinderbecken.
Die Poolbar mit überdachten Barhockern und freistehenden Tischen und Stühlen aus Kunststoff ist zwar nicht der Brüller, aber für 3 Sterne ausreichend.
Liegen und Schirme sind in der Anlage inklusive. Die morgendliche Schlacht um die besten Stellflächen hielt sich zu meinem Erstaunen in Grenzen.
Laut Katalog: "Im Haus Empfangshalle mit Rezeption, Internetecke (gegen Geb.), Lobbybar, Fernsehecke mit Sat-TV und Buffetrestaurant.
Das hört sich erst mal nicht schlecht an, oder?
In Wirklichkeit war nur das Buffetrestaurant ein separater Raum. Alles andere war in einen einzigen Raum gepresst. Die Rezeption ein sehr unscheinbarer Tresen in der rechten Ecke. Die Fernsehecke direkt gerade zu mit ein paar recht durchgesessenen Polstermöbel, einem rechteckigen Tisch und 4 Polsterstühlen. Gleich links daneben standen 2 TFT`s für das Internet. An den meisten Tagen hing ein mit Klebeband am Bildschirm befestigter Zettel mit der Aufschrift "Defekt". Nach Art der Befestigung bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um eine regelmäßig wiederkehrende Erscheinung handelte, weil der Zettel gut zum hoch- bzw. herunterklappen war, was auch praktiziert wurde.
In der linken Hälfte des Raumes waren die Lobbybar und die Bühne. Die Bestuhlung vor der Bühne natürlich …Kunststoff…je 4 Stühle um einen kleinen runden Tisch aus … Kunststoff…
Alles war in einem dezenten gartenstuhlbraun gehalten und genau so hart. Wer abends zu spät kam, musste so wie so stehen.
Am Tage war es möglich, den Fernseher für Nachrichten und Wetterbericht oder auch mehr einzuschalten. Bei den Abendveranstaltungen, worauf ich später noch komme, konnte man dieses Thema abhaken. Gleiches galt auch für das Internet.
Das Hotel hat 142 Wohneinheiten über 4 Etagen und entspricht der spanischen Kategorie 3 Sterne. Alle Zimmer haben einen Balkon bzw. eine Terrasse mit seitlichem oder direktem Meerblick.
4. Sport und Spiel
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Laut Katalog: Im Rahmen des Animationsprogrammes Bogenschießen, Boccia, Wasser-, Fuß-, und Volleyball, gegen Gebühr Tennis und Billard.
In den 2 Wochen meiner Anwesenheit war das aller Dings etwas anders.
In der Regel befinden sich an den Informationstafeln Aushänge mit Ort und Zeit für diese Aktivitäten. Das war schon mal Fehlanzeige. Ich fand noch nicht einmal die entsprechenden Örtlichkeiten, wo man das hätte durchführen können.
Vielleicht meinte man mit Tennis "Tischtennis", den dafür war eine TT-Platte vorhanden und das "Werkzeug" gab es an der Rezeption.
Vielleicht meinte man mit Fußball "Tischfußball", denn auch da für war ein entsprechendes Möbel vorhanden.
Boccia oder Volleyball hätte man nicht einmal am Strand spielen können, weil wie schon erwähnt, dort alles verboten war.
Wasserball ???, höchstens im Pool. Der Aufschrei der übrigen Urlauber wäre wegen des unfreiwilligen Mitbadens unüberhörbar gewesen, also auch Fehlanzeige.
Billard gegen Gebühr, das hatte seine Richtigkeit. Im Pollbereich standen 2 überdachte Tische und in der Empfangshalle neben der Lobbybar ein dritter.
Das Bahia Flamingo hatte einen einsamen 19- jährigen Animateur, der am Tage eher selten als gelegentlich mit den Gästen Tischtennis oder Billard spielte. Zusätzlich stand er an 6 Tagen in der Woche für 30 Minuten auf der Bühne, um die Gäste mit Bingo zu belustigen.
Dazu sammelte er von jedem Mitspieler pro Spielschein einen Euro ein. Der gesammelte Betrag wurde geteilt und es gab 2 Gewinner, die je einen Umschlag erhielten. Der erste für eine Reihe und der zweite für "full house"
Der recht freundliche Animateur sprach hauptsächlich englisch und spanisch. Es ging aber auch etwas in italienisch und deutsch.
5. Unterhaltung
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Laut Katalog: Animationsprogramm am Tage (schon beschrieben) und abends gelegentlich Unterhaltungsprogramm mit Shows.
Hier kann ich zu meiner eigenen Überraschung positive Nachrichten mitteilen.
Nach dem allabendlichen Bingo, was eigentlich nur deshalb so gut besucht war, weil jeder einen Sitzplatz für die anschließende Show ergattern wollte, gab es gute Unterhaltung.
Das Wochenprogramm beinhaltete Akrobatik, Papageienshow, Schlangen- und Echsenshow, Lifemusik, Zauberei in 2 Variationen und einen Quizabend.
Akrobatik:
Professionelle Künstler gestalteten diese Show, und manchmal hat man Gänsehaut bekommen…
Was so ein menschlicher Körper alles aushält???
Papageienshow, Schlangen- und Echsenshow:
Shows mit Tieren kommt immer gut an bei Groß und Klein.
Alle Tiere waren auch zum Anfassen. Manche Gäste hatten zum Gelächter der anderen die Hände schneller auf dem Rücken, als man sehen konnte. Natürlich wurde, wie es dann so üblich ist, auch gleich mit Schlange um den Hals, Ara auf der Schulter oder Echse in der Hand vom Team fotografiert.
Man konnte die Bilder (18 X 24) dann für einen Zehner kaufen...wenn man wollte.
Lifemusik:
Ein Alleinunterhalter sang internationale Hits, spiele eine gute Gitarre und entlockte seiner Trompete verschiedene Ohrwürmer. Das restliche Orchester steckte in einem Computer.
Die Qualität eines Künstlers wird ja immer an dem Applaus gemessen, den er bekommt.
Dieser bekam davon reichlich.
Zauberei:
Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie das Publikum durch Geschwindigkeit etc. hinters Licht geführt werden kann. Gute Zauberei sieht man ja nicht alle Tage und ich hatte das Glück, in der 1. Reihe zu sitzen.
Durch nichts abgelenkt habe ich aufgepasst, wie ein Luchs. Und das Ergebnis: Nichts gesehen, was man nicht sehen sollte!
Da verschwindet ein Täubchen einfach so, oder die Assistentin steigt aus einer nicht sehr großen Kiste, die vorher leer war…ich kann gar nicht alles aufzählen! Jeden falls war es ganz toll gemacht.
Quizabend:
Der Quizabend wurde von dem Haus-Animateur gestaltet, was folgender Maßen ablief. Es wurde eine Musik angespielt und man musste den Interpreten, die TV-Sendung, das Musical…erraten und auf den zuvor verteilten Zettel aufschreiben. Im Idealfall hätte man 20 richtige Lösungen haben können. Ich habe es doch tatsächlich wie beim Lotto auf 6 Richtige gebracht. Manch einer denk jetzt vielleicht: Oh-je, der Burki hat den IQ eines Huhnes!!! Da muss ich euch enttäuschen, denn es hatte andere Gründe, dass ich meinen Zettel nicht zur Auswertung, sondern in die Rundablage gegeben habe.
Zum Ersten war das Programm hauptsächlich für die Urlauber von der Insel (GB) zugeschnitten und zum Zweiten wäre es Zeit, die Lautsprecher auf der Bühne zu wechseln! Was dort heraus kam, war oft undefinierbar. So war ich sehr verwundert, dass von einem angespielten Titel die Interpreten die "Rolling Stones" waren, wo ich doch fast jeden ihrer Titel kenne!
Nun gut, die Britten hatten ihre Freude am Programm und die Deutschen hatten ihre Freude an den Britten!
Der Gewinner mit 20 Richtigen (natürlich ein Britte) hat eine schöne Flasche franz. Champagner bekommen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Abendprogramm für eine 3 Sterne- Anlage schon sehr ungewöhnlich gut war.
6. Kinder:
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Laut Katalog: integriertes Kinderbecken
Mehr gab es für Kinder auch nicht im Bahia Flamingo! Keine Animation, schlechte Strandbedingungen, keine Spielgeräte, eben nichts! Deshalb konnte man die Kinder auch an einer Hand abzählen. Da ich aber keine kleinen Kinder mehr habe, war dieser Punkt unwichtig.
7. Zimmer
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Laut Katalog: Sie wohnen in zweckmäßig eingerichteten Doppelzimmern (teilw. mit franz. Bett) mit Ventilator, Telefon, Sat-TV (geg. Geb.), Mietsafe, Bad/ WC und Balkon mit SM. EZ sind Doppelzimmer zur Alleinnutzung.
Die Zimmer waren geräumig und vor kurzer Zeit zwar nicht fachgerecht, aber nach spanischer Art frisch renoviert. Im Schlafzimmer standen 2 Betten, 2 Nachtschränkchen mit je einer Lampe, ein großer Schrank mit ausreichend Bügeln und integriertem Safe, ein kleiner Tisch und ein Stuhl. Der äußere Eindruck war OK wie auch meine Matratze. Die meiner Frau war schon sehr durchgelegen.
Den Safe konnte man an der Rezeption mieten. Nachdem ich die Gebühren für 2 Wochen erfahren habe, konnte ich es mir nicht verkneifen zu sagen, dass ich ihn nicht kaufen sondern nur mieten möchte.
Ganze 44,- € plus 5,-€ Kaution für den Schlüssel, das war der Hammer. Da wir aber mit Freunden diesen Urlaub verlebt haben, wurde nur ein Safe gemietet und wir haben uns den Spaß geteilt.
Im großen Wohnzimmer befanden sich 2 klappbare Liegen, ein großer rechteckiger Tisch, ein Beistelltisch mit Telefon und ein Schränkchen, worauf der TV platziert war.
Da ist schon wieder ein Ärgernis
TV gegen Gebühr, das heißt, 1Tag = 7,-€, 2 Tage =9,-€, …7 Tage =15,-€, …10 Tage =22,-€,…14 Tage =25,-€, …21 Tage = 35,-€.
Gut, das ich kein Fernsehnarr bin und so blieb die Kiste aus.
Im recht kleinen Bad stand eine Wanne mit Dusch- Armatur, ein WC-Becken sowie ein Waschbecken mit gleichbreitem Spiegel und Ablage. Um das WC-Becken war es sehr eng. Ich als sehr schlanker Typ hatte noch keine Probleme, aber wenn ich mir vorstelle, das dort auch Gäste mit 120 kg und mehr sitzen sollen…aber hallo.
Einen Fön musste man von zu hause mitbringen.
Äußerer Eindruck des Bades OK aber zu klein.
Der Balkon war geräumig mit einem Tisch , 4 Stühlen und einem intakten Wäschetrockner ausgestattet.
Dem seitlichen Meerblick stand nichts im Wege.
Telefonieren konnte man von Zimmer zu Zimmer mit der Zimmernummer.
Für die Amtsleitung war die "0" zu wählen.
7a. Betten/ Update 21.03.07
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Unser Nachtlager bestand aus 2 typischen Hotel-Liegen/ Betten in Leichtbauweise. Sie waren als Doppelbett zusammengestellt. Die Matratze, auf der meine Frau ihre süßen Träume hatte, war leider schön etwas betagt, ging aber gerade noch so! Meine hingegen war ohne Makel. Ich vermute dass sie vor nicht zu langer Zeit ihren Dienst antreten musste. Mit den heimischen 2 Metern darf man sie natürlich in keinem Hotel vergleichen! Die zu hause sind gewöhnlich in einer ganz anderen Preisklasse!
8. Zimmerservice:
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Die Reinigung der Zimmer wurde täglich außer Sonntags durchgeführt, wobei sich diese Prozedur hauptsächlich auf das Herrichten der Betten, und das Putzen des Waschbeckens beschränkte. Der schwarze Strandsand, der mir am 2 Tag aus der Badehose hinter die Badtür gefallen ist, wird wohl heute noch dort liegen.
Die Handtücher wurden regelmäßig und mehr als nötig gewechselt. Wer nimmt schon zu hause jeden Tag ein Neues?
Na gut, die Beschäftigten der Wäschereien wollen ja auch arbeit haben…aber die Umwelt….
9. Hausservice:
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Den Hausmeister habe ich auch einmal bemühen müssen.
Mein Safe machte beim Öffnen Probleme. Es war das so genannte "geht- geht nicht" Syndrom. Die Batterien des Schließmechanismus hatte die Grenze ihrer Lebensdauer erreicht. Als ich an der Rezeption mein Problem schilderte, stand der über Funk gerufene Hausmeister innerhalb von 2 Minuten mit neuen Batterien neben mir. Diese Schnelligkeit ist in Spanien doch gar nicht üblich…ich war platt.
10. Essen/ Trinken:
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Eigentlich müsste das Punkt 1 sein und nicht Punkt 10, denn Essen im Urlaub ist für mich von größter Bedeutung.
In 2 Wochen ca. 5 kg zunehmen ist für mich kein Problem. Das kann ich mir leisten, weil ich weiß, dass nach dem Urlaub ohne mein Zutun in spätestens 4 Wochen wieder das Gewicht, was manche "Ideal" nennen, da ist!
All inclusive hatte ich gebucht und das war auch gut so.
Es gab das Frühstücksbuffet von 8:00 bis 10:00
Mittagsbuffet von 12:30 bis 14:30
Abendbuffet von 18:30 bis 21:00
Wer nur HP gebucht hatte, konnte All inclusive vor Ort problemlos nachbuchen.
Frühstück:
Eigentlich war es typisch englisch mit Bohnen, Speck, Würstchen, Spiegeleiern.
Es gab aber auch genügend Auswahl für Leute, die nicht an Geschmacksverirrung leiden!
Sesam-, Mohn-, Weizenbrötchen, Tost- und Weißbrot, je 3 Sorten Wurst und Käse, div. Konfitüren, Müsli in Variationen, verschiedene Diätprodukte, Obst, Säfte etc.
Jeder könnte gut gestärkt von schmackhaften Sachen den Tag beginnen.
Mittag:
Ich habe es nur 3 Mal in den 2 Wochen "eingeworfen" nicht etwa, weil es nicht OK war! Es war nicht so üppig, aber immer schmackhaft! Um die Mittagszeit waren wir selten in der Anlage. Entweder tummelten wir uns am Strand, oder wir waren mit dem Mietwagen unterwegs. Dann haben wir am Abend zu vor an der Rezeption ein Picknick im praktischen Tragekarton bestellt.
Der Inhalt des Picknickkorbes:
4 Scheiben Weißbrot, 2 Scheiben Wurst, 2 Scheiben Schnittkäse, 2 x Butter, 1 x Schmelzkäse, je 1 x Banane, Apfel, Apfelsine, 1 x Kekse, 0,25 l Wasser, Besteck und Serviette.
Damit konnte man gut die Zeit bis zum Abendbrot gut überbrücken.
Abendbrot:
Es war vom Angebot her die Hauptmahlzeit. Fisch, Rind, Schwein, Geflügel in verschiedenen Variationen gab es jeden Tag. Manchmal wurde eines durch Lamm ersetzt.
Rohkost- und Fertigsalate, leckere Suppen, diverse Süßspeisen, Obst …
Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen.
Diabetiker sind selbstverständlich auch auf ihre Kosten gekommen.
Es gab am Abendbuffet absolut nichts auszusetzen, weil es reichhaltig, abwechslungsreich und schmackhaft/ lecker zubereitet war. Über die ganze Essenszeit wurde das komplette Angebot nachgefüllt.
Wie schon gesagt, bei + 5 kg erübrigen sich noch mehr Einzelheiten.
Trinken:
Zu den Mahlzeiten Wasser, Säfte und Hausweine incl.. Bier war zum Abendbrot kostenpflichtig.
Öffnungszeiten der Bar.
Poolbar 10:00 bis 18:00
Salonbar 19:00 bis 23:30
All inclusive Getränke: Rum, Gin, Wodka, Brandy, Ron miel (Honigrum), Tequila, Sangria, verschiedene Liköre, Rot- Weißwein, Bier, Kaffee, Softdrings sowie Mixturen aus dem genannten auch nach eigenen Wünschen.
11. Allgemeines:
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Die Hauptsprachen waren spanisch und englisch. Mit deutsch ist man aber auch an sein Ziel gekommen.
Freundlichkeit des Personals war gut, aber ich habe schon besseres erlebt.
Ach ja, Mietwagen hätte ich ja fast vergessen!
Über unsere Alltours- Betreuerin haben wir einen für 3 Tage bestellt. Unsere Ansprüche waren klein unter dem Motto: Hauptsache 4 Räder und intakte Bremsen.
Zur Auswahl hätten gestanden: Citröen C2, VW-Polo, Opel Corsa alle 3-türig ohne Klima 37,50€/Tag.
Ein Sonderangebot und Automangel ergaben für uns einen Toyota Yaris, 4-türig mit Klima, sowie 3 Tage mieten und nur 2 Tage bezahlen.
Unterm Strich haben wir für die 3 Tage 86,00€ incl, Steuer und VK ohne SB bezahlt, sind 450 km gefahren und mussten für 20,00€ vor der Rückgabe voll tanken. Für uns und unsere Freundschaft war das ein super Preis.
Das Auto war übrigens in einem Topzustand.
Der Anbieter war AVIA CAR
Linienbus zum Beispiel nach Playa de las Americas (30km) 3,00€ pP.
Spaziergänge durch die Stadt oder stadtauswärts am Meer waren ein willkommener Ausgleich nach dem Abendessen.
Wer ein Freund von Strelizien ist und für die zu hause gebliebenen ein Geschenk mitbringen möchte, das sich nicht zum Staubfänger entwickelt, der kann an der Rezeption eine Bestellung aufgeben. Die Qualität ist super und in der stabilen Transportbox überstehen sie den Flug bestens.
Ich habe 30 Stück für 22,50€ mit gebracht und vielen eine Freude machen können.
12. Umgebung/ Ausflugsziele
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Davon gibt es reichlich auf Teneriffa und die Entfernungen sind nicht der Rede wert.
Ich empfehle Europas höchste Steilküste von Los Gigantos, die 600 Meter hoch sein soll, die atemberaubenden Schluchten von Masca, den Loropark in Puerto de la Cruz jetzt neu mit Orca-Show, eine Schneeballschlacht auf dem Teide, Spaniens höchstem Berg (3718 m), den Park Las Aguilas in Arona bei Los Cristianos und vielleicht noch ein Besuch auf der fantastischen Nachbarinsel La Gumera, die man mit der schwedischen Schnellfähre "Fred Olsen" erreichen kann.
13. Fazit
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Wer wie ich im Jahr 3 mal in den Urlaub fahren kann, und dabei seinen Geldbeutel im Auge behalten muss, dem empfehle ich das Bahia Flamingo. Es hat den gleichen Strand und die gleiche Sonne, wie die nahe liegenden Anlagen mit 4 Sternen, die gleiche Lage, gutes Essen und ist im Preis ca. 500.- € / 2 Pers. günstiger, als die genannten. Das Preis-Leistungsverhältnis ist OK.
Wer meinen Bericht aufmerksam gelesen hat, sollte jetzt bestens informiert sein.
Ich bedanke mich, dass ihr mir eure kostbare Zeit geschenkt habt und bin gespannt auf eure Kommentare!
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14. Ergänzung für Rollstuhlfahrer
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Das "Bahia Flamingo" ist für Rollstuhlfahrer voll geeignet!
Im Hause gibt es keinen Fahrstuhl. Das heißt, fast alles ist auch für diese Personengruppe erreichbar.Dabei muss ich die Zimmer in den oberen Etagen natürlich ausklammern!
Die Unterbringung erfolgt ausschließlich im Erdgeschoss. Jedes Zimmer hat eine Terrasse zu ebener Erde, über welche die Zimmer gut zu erreichen sind.
Auch alle anderen Orte wie Rezeption, Bar, Poolbar, Speisesaal, Pooltoiletten, Poolduschen haben keine Hindernisse, die einen Rollstuhlfahrer in seiner Bewegungsfreiheit einschränken könnten!
Über die Badezimmer im Erdgeschoss kann ich leider nichts sagen, weil ich oben in "Sperlingslust" mein Zimmer hatte.
Während meines 2- wöchigen Aufenthalts waren im Schnitt immer 4 Rollstuhlfahrer anwesend, was wohl für sich spricht!
Und wie ist es mit einem Stadtbummel auf eigenen Rädern?
Auch das ist kein Problem! Über eine großzügige Rampe kann man die Anlage verlassen und ist dann auch schon auf dem Gehweg. Direkt am Hotel befindet sich ein "Zebrastreifen". Wenn ich mich richtig erinnere, war in diesem Bereich nicht einmal ein Straßenbord, also "freie Fahrt"
-kleines Fazit-
Auch für Urlaubswillige, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, ist das Bahia Flamingo eine preisgünstige Alternative und kann von mir mit gutem Gewissen empfohlen werden!
Bewertung:
3.86 von
5