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Städtetipp
01.04.2011
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Griechische Reise: Athen

Raus aus der Großstadt, auch wenn sie von Göttern und Sterblichen verehrt worden ist. Weg aus Athen von den Diskussionen über Schuldenberge, Sparpakete und höhere Steuerabgaben. Wir kommen für einen Ausflug unten an. Am Meer. Seine Nähe lockt die Städter. Die Küste im Großraum der griechischen Hauptstadt bietet Sonne und Sand bei vergleichsweise kurzer Anreise, zumindest wenn man zuvor wie wir im Osten Athens unterwegs gewesen ist.

Balux-Café: Essen, Sonnen, Spielen, Entspannen
Südlich von Athen liegt das Meer, der Saronische Golf. Hier an der Riviera befindet sich im luxuriösen Vorort Glyfada das Balux-Café. Der mehrdimensionale Entspannungsansatz wird dort so ernst genommen, dass sich die Einrichtung selbst als Projekt bezeichnet. Das "House Project" ist ein angesagtes Ziel für junge Städter. Hier treffen sich Stilbewusste mit oder ohne Kinder zum Essen, Sonnen, Spielen oder Entspannen. Auch die Halbinsel Vouliagmeni lockt die Athener mit ihren Spa-Einrichtungen, Stränden und Restaurants.

Am Kap Sounion beim Poseidon-Tempel
Wir erreichen die südlichste Spitze der Halbinsel Attika. Etwa 70 Kilometer von Athen entfernt liegt Kap Sounion. Hier stehen die Ruinen des antiken Tempels von Poseidon, dem Gott des Meeres, der in der mythologischen Rangordnung direkt hinter Zeus rangiert. Der Tempel spielte in Mythologie und Homers Odyssee eine große Rolle.

Heute sind es wohl die perfekten Postkarten-Sonnenuntergänge über der Ägäis, die das Kap und dessen Naturschutzgebiet zu einem beliebten Ausflugsort machen. In der Vergangenheit brachten nervöse Matrosen (und ganz zu schweigen von ganzen Staaten) ihre Opfergaben in der Hoffnung hierher, Poseidon würde sie vor tödlichen Stürmen verschonen.

Lord Byrons Name blieb
Überbleibsel der Wallfahrten aus dem 19. Jahrhundert sind längst verschwunden, aber ein Zeichen blieb: Lord Byrons Name am Fuße einer Tempelsäule. Niemand kann sagen, ob die Einkerbungen vom englischen Dichter oder einem seiner Fans stammen - sicher sind nur die vergeblichen Bemühungen der Behörden, Nachahmer abzuschrecken.
Sollte die Zeit für eine dieser Sehenswürdigkeiten nicht ausreichen, empfiehlt sich alternativ ein Besuch des hellen und luftigen Akropolis-Museums. Erholsam ist auch eine Wanderung rund um die Akropolis oder zum neu eröffneten Lyceum aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Diesen Ort hat schon Aristoteles genutzt, um sich zu besinnen.

Mit Dionysos fing alles an
Aber auch ein leckeres griechisches Essen mit Freunden ist immer eine Wohltat für Körper und Seele. Geschichte hat schließlich Geschmack. Unter den vielen Institutionen und Vermächtnissen der Athener ist Wein wohl die meistgeschätzte Hinterlassenschaft. Die Legende besagt, dass Dionysos, Gott der Freude und des Weins, den Athenern vor mehr als sechstausend Jahren den Weinanbau und die Kunst des Weingenusses lehrte.

Heute kann sich die Region rund um Athen mit über 500.000 Hektar Rebfläche rühmen; das internationale Ansehen von Attika-Weinen nimmt weiter zu. Hier wird auch der griechische Tafelwein Retsina hergestellt, ein Weißwein, dem während der Gärung Kiefernharz beigefügt wird.

Laut Vassilis Kourtakis, dessen Name die Flaschen eines der beliebtesten Retsinas ziert, verwendeten die alten Griechen Harz, um die mit Wein gefüllten Amphoren zu versiegeln und zu lagern. Heutzutage, wo der Wein nach Gewicht gekauft werden kann, zieren Flaschen und Fässer die Wände der Tavernen. Ist einem der Geschmack des Retsina zu stark, verdünnt man den Wein mit Sodawasser.

Athen mit allen Sinnen erleben
Zurück in Athen. George Gerostathopoulos rät, Athen mit allen Sinnen zu erleben. "Athen mangelt es, wie den meisten Hauptstädten, nicht an kultureller Faszination" sagt der Grieche. Eigentlich ist er Experte in Sachen Autos, bei Chevrolet Europa unter anderem zuständig für Marketing. Und er fügt hinzu: "Um Athens wahre Kultur zu erleben, ist es jedoch nicht mit dem Besuch einer Kunst-Ausstellung oder eines Konzerts getan." Nach Meinung von Gerostathopoulos sind es die Intensität, die Leidenschaft und die Kreativität, die Athen zu dem machen, was es ist.
Lärm und unterschiedlichste Gerüche
Wie sich unschwer feststellen lässt, ist Athen in der Tat kein subtiler Ort. Das Licht blendet, es gibt Lärm und in allen Ecken und Winkeln der Metropole wabern einem die unterschiedlichsten Gerüche entgegen - sei es der von Jasmin nach einem Sommerregen, Bratfett von einem Souvlaki-Stand oder der verräterische Geruch Jahrtausende alter Behausungen.

Die Küche, so einfach sie ist, besticht durch ihre intensiven Gewürze. Schon eine Variation von Mezze, typischen kleinen Vorspeisen-Tellern, überwältigt einen geradezu. In Athen ist es beinahe unmöglich, sogar Orte zu finden, an denen gerade nicht gesprochen wird - paradoxerweise trifft dieses Phänomen auch auf das Ausruhen zu.

Tägliches Feuerwerk der Leidenschaft
Emotionen stehen in Griechenland hoch im Kurs. Sie prägen die Art, wie die Menschen arbeiten, spielen, feiern, trauern - im Grunde also alles, was sie tun, sagen oder erleben. Selbst die Lokalausgaben der Gratispresse brennen täglich ein leidenschaftliches Feuerwerk ab. Auch hier lautet das Motto - Emotionen.

Es braucht nur einen kurzen Blick, um festzustellen, dass der Motor Athens nicht etwa seine Schönheit, sondern eine unglaubliche Energie ist. Man mag die Stadt anstrengend, unübersichtlich oder sogar hässlich finden - dass sie vor Leidenschaft sprüht, wird sicher niemand anzweifeln.

Innovative Kräfte der Kultur
Die innovativsten Kräfte der Athener Kulturszene schrecken nicht davor zurück, Bürden der Vergangenheit mit einem Augenzwinkern neu zu interpretieren. Ein Beispiel dafür ist die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2004 gewesen, bei der sich die Designer von "Greece is for Lovers" nicht scheuten, einige recht wunderliche Kreationen vorzuführen, zum Beispiel auf Skateboards montierte, traditionelle griechische Ledersandalen.
Spaziergang durch Athen
Drei Empfehlungen gibt George Gerostathopoulos für Athen: Zunächst schlägt er einen Spaziergang vom Stadtteil Plaka über den Monastiraki-Platz zum Thision vor. Von dort aus geht es die Fußgängerzone entlang, vorbei an der historischen Agora auf der linken und der alten Sternwarte auf der rechten Seite. Weiter führt der Weg bis zur Pnika, einem Hügel, vor dem Odeon-Theater des Herodes-Atticus. Die Tour endet am neuen Akropolis-Museum und dem Tempel des olympischen Zeus.

Wie wäre es mit einer Energiezufuhr mit Flair? George empfiehlt frischen Orangensaft, Kaffee und Brioche im Café Da Capo oder einem anderen Café im Viertel Kolonaki. Der Stadtteil ist bekannt für seine gehobene, stilvolle Umgebung und ein klassischer Treffpunkt in Athen. Zum Schluss noch etwas mit Weitsicht, eine Wanderung oder Fahrt mit der Standseilbahn auf den Gipfel des Lykabettus, den Hausberg von Athen. Von dort oben kann man das wunderbare, lebendige Chaos von Athen genießen. In aller Stille.

Quelle: KoCom/Fotos: Koch



Reiseangebote Griechenland

Athen: Hotel Arethusa, Hotel Adrian
Kap Sounion: Grecotel Cape Sounio
Vouliagmeni: Hotel Plaza

Quelle:


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